13. ÖV-Symposium 2012 in Münster

03.09.2012 „Wir sind überrascht, dass wir uns nach 13 Jahren immer noch über steigende Besucherzahlen freuen können“, fasste Rainer Ullrich, Geschäftsführer der INFORA GmbH die Reaktionen der Veranstalter, INFORA GmbH und MATERNA GmbH zusammen. Mit 470 Teilnehmern und vielen Ausstellern war das 13. ÖV-Symposium wieder ein großer Erfolg.
In der Münsterlandhalle diskutierten unter der Schirmherrschaft des Innenministers des Landes NRW, Ralf Jäger, und der kommunalen Spitzenverbände des Landes NRW, Vertreter von Landes- und Kommunalverwaltung die wichtigsten Trends bei E-Government und IT-Einsatz der öffentlichen Hand.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, die bereits im Motto der Veranstaltung „Wir l(i)eben Service“ anklang: Wie kann die Verwaltung unter den schwierigen finanziellen und personellen Rahmenbedingungen eine hohe Servicequalität erhalten und neue, veränderte Dienstleistungen anbieten.
Gerade der Informationstechnik kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Im Bereich der IT-Dienstleister gebe es aber noch zu viele parallele Strukturen, merkte Ministerialdirigent Beus aus dem MIK an, der den verhinderten Staatssekretär Krüger, vertrat. Gerade die Kommunen müssten -  wie die Landesverwaltung auch – ihre IT-Strukturen konsolidieren. Man müsste sich fragen, ob es in NRW wirklich rund 100 kommunale IT-Dienstleister geben müsste, meinte Beus. Die Landesverwaltung hätte mit der Zusammenführung ihrer Rechenzentren zu IT.NRW einen wichtigen Schritt getan.

Neben Fragen der IT-Konsolidierung standen Fragen der demographischen Entwicklung, die Bedeutung von Social Media für die öffentliche Verwaltung sowie Fragen der Standardisierung auf dem Programm.

Das ÖV-Symposium NRW ist nun seit 13 Jahren die zentrale Diskussionsplattform für E-Government in NRW.

Merken Sie sich das 14. ÖV-Symposium vor, das im August 2013 stattfinden wird.
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