INFORA – Begleitung des Großprojektmanagements im Nationalen Waffenregister (NWR)

09.06.2011 Ziel des Nationalen Waffenregisters (NWR) ist es, bis Ende 2012 die lokal gepflegten Kerninformationen im deutschen Waffenwesen in ein einheitliches nationales computergestütztes System zu überführen.
Die INFORA GmbH unterstützt das Bundesministerium des Innern (BMI) und die Bund-Länder-Arbeitsgruppe Nationales Waffenregister (BL AG NWR) in der Leitung und Umsetzung des Projekts. Die wesentliche Herausforderung des Großprojektmanagements ist der komplexe Koordinationsbedarf des föderalen Projekts unter Beteiligung der unterschiedlichen Anspruchsgruppen und Projektbetroffenen, beispielsweise mehrerer Ressorts, der Bundesländer und der Kommunen sowie zahlreicher Unternehmen und Dienstleister.

Das Projekt

Das Nationale Waffenregister (NWR) ist ein Steuerungsprojekt des IT-Planungsrats. Die Projektdurchführung erfolgt unter einer kombinierten Federführung des DOL-Vorhabens NWR (Innenministerium Baden-Württemberg und Bund) und in enger Zusammenarbeit mit einer von der Innenministerkonferenz eingesetzten Bund-Länder-Arbeitsgruppe (BL AG NWR) unter der Leitung des Bundesministerium des Innern (BMI).

Mitwirkung der INFORA GmbH:

Die INFORA GmbH unterstützt seit September 2010 das BMI und die BL AG NWR in der Leitung und Umsetzung des Projekts. Wesentliche Herausforderung des Großprojektmanagements ist der komplexe Koordinationsbedarf unter Beteiligung der verschiedenen Ressorts, Bundesländer und Kommunen sowie zahlreicher Unternehmen und Dienstleister.

Angewandte Methode für das Projektmanagement des gemeinschaftlichen Projekts ist die S-O-S-Methodik© für Großprojekte des Bundesverwaltungsamtes. Schwerpunkte der Unterstützung durch die INFORA GmbH sind insbesondere Projektplanung, Projektmanagement und Projektkoordination sowie die Erarbeitung von Teilprojekten.

Gemeinsames Ziel:

Ziel des NWR ist es bis Ende 2012 die lokal gepflegten Kerninformationen im deutschen Waffenwesen aufzubereiten und in ein einheitliches nationales computergestütztes System zu überführen. Für jede erlaubnispflichtige Schusswaffe soll künftig nachvollziehbar sein, wer Besitzer der Waffe ist, seit wann er die Waffe besitzt und wo bzw. von wem sie erworben wurde. Mit der Errichtung des NWR werden die Daten aus den knapp 600 lokalen Waffenbehörden in eine zentrale Datenbank überführt.
Perspektivisch soll der Weg einer erlaubnispflichtigen Waffe über den aktuellen Besitzer und etwaige Vorbesitzer hinaus bis hin zum Hersteller oder Importeur zurückzuverfolgen sein.

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