INFORA auf der Communication World 2012

15.10.2012 Während IT-Themen früher bei Führungskräften oft auf kein großes Interesse stießen, zeigt die Communication World, die in diesem Jahr zum zweiten Mal in München stattfand, einen gegenläufigen Trend.
Gerade Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung haben ihren Arbeitsstil grundsätzlich verändert. Über E-Mail und Social-Media-Angebote kommunizieren Führungskräfte rund um die Uhr ortsunabhängig.

„Viele Führungskräfte machen die Erfahrung, dass die klassische arbeitsteilige Kommunikation nicht mehr funktioniert“ meint Helmut Lämmermeier, Leiter Geschäftsstelle Süd der INFORA.

Ging früher eine Anfrage an einen Minister oder Staatssekretär in der Poststelle über das Ministerbüro und den persönlichen Referenten beim Minister ein, so wird der Minister heute unmittelbar adressiert. Hatte früher die politische Leitung sowohl Zeit, sich Antwortentwürfe fertigen zu lassen, als auch ausreichend Raum für die inhaltliche Rückkopplung mit dem Haus, wird heute auch von der politischen Leitung eine unmittelbare Reaktion erwartet. Der Tablet-PC ist zu einem wichtigen Arbeitsinstrument von Ministern und Staatssekretären geworden.
„Dabei sind ganz andere, höhere Anforderungen an die mobile Verfügbarkeit von Informationen entstanden“, ergänzt Rainer Ullrich, Geschäftsführer der INFORA GmbH.
Die mobile Kommunikation erfordert ein mobil ubiquitär verfügbares Arbeitsumfeld und eine jederzeitige Verfügbarkeit z.B. von Akten und Vorgängen.“
Dass die neuen Sozialen Medien und die Veränderung der Kommunikation zahlreiche Fallstricke bereithalten, hat die Twitter-Affaire um Sigmar Gabriel gezeigt.



Falls Sie interessiert sind, wie die mobile Verwaltungsarbeit der Zukunft aussieht und welche Aufgaben vor uns stehen, besuchen Sie doch die

4. Jahrestagung E-Akte am 19. und 20. November 2012
und das 19. Berliner Anwenderforum E-Government am 19. und 20. Februar 2013 in Berlin

Beide Veranstaltungen werden sich mit den Schwerpunktthemen M-Government beschäftigen.