IT.NRW – Management of Change

01.02.2011 IT.NRW als zentraler IT-und Statistik-Dienstleister des Landes Nordrhein-Westfalen vollzieht einen Restrukturierungs- und Modernisierungsprozess, der durch eine Steigerung der Leistungsfähigkeit den wachsenden Anforderungen von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bevölkerung an die Verfügbarkeit moderner Informationstechnik und qualitativ hochwertiger statistischer Informationen auch in Zukunft gerecht wird. IT.NRW verändert sich derzeit zu einem zentralen und konsequent prozessorientierten Dienstleister für IT und Statistik. Dieser Veränderungsprozess wird intensiv von INFORA unterstützt.
IT.NRW befindet sich in einem Restrukturierungsprozess, der mit der Änderung der Aufbauorganisation zum 01. Juli 2010 einen ersten wichtigen Meilenstein erreicht hat.
Diese Restrukturierung ist darauf gerichtet, die Leistungsfähigkeit von IT.NRW als zentralem IT- und Statistik-Dienstleister des Landes NRW zu steigern, die Effizienz zu erhöhen und die Transparenz der Leistungen zu verbessern. Um die Wertschöpfungsketten korrespondierend zur neuen Aufbauorganisation in der neuen Organisationswelt abzubilden, muss eine konsequente Horizontalisierung der IT- und Querschnittsprozesse vorangetrieben werden. Mit einer zunehmenden Optimierung der Vernetzung von Querschnitts- und Fachprozessen und der zugrundeliegenden Prozesse selbst, werden wichtige Voraussetzungen geschaffen, die Weiterführung der Zentralisation des IT-Betriebes im Land Nordrhein-Westfalen im geplanten Umfang unterstützen zu können.
Die Zentralisierung des IT-Betriebes muss aus Effizienzgründen mit einer Harmonisierung von Methoden, Architekturen und Plattformen einhergehen. Der Technologie- und Werkzeugeinsatz konzentriert sich in stärkerem Maße auf Standardlösungen mit einem hohen Grad an Nachnutzung bewährter Referenzlösungen.

Geschäftsprozessoptimierung und Management of Change

Komplementär zur Veränderung der Aufbauorganisation wird die Arbeitsorganisation zielgerichtet auf durchgängige und übergreifende Wertschöpfungsketten ausgerichtet und dynamisiert. Das stellt sowohl Betroffene in ihren jeweiligen Prozesskontexten wie auch Vorgesetze in administrativen Zusammenhängen vor neue Fragen. Die Geschäftsbereiche stehen vor der Herausforderung, die neuen Anforderungen in hoher Zahl nicht jeweiligen Einzelfalllösungen zufallen zu lassen, sondern unternehmensweit homogene Regularien zu finden, die einem geordneten Änderungsmanagement unterworfen werden und hohe Akzeptanz entwickeln. Vielfach müssen dazu geschäftsprozessbezogene Fachlichkeit, erprobtes Verwaltungshandeln und Organisationsmodernisierung einander austariert werden. Wissen und Überzeugungen zu vermitteln, Diskurs zu führen und Interessenausgleiche zu organisieren, ohne das Unternehmenswohl als Ganzes aus dem Blick zu verlieren, bilden Erfordernisse, um Autorität im positiven Sinne zu entwickeln und auf breiter Basis anerkannte organisatorische Lösungen zu finden. Durch moderne organisatorische Rahmenwerke sollen Eigeninitiative und Eigenverantwortlichkeit einerseits und zugleich gesamtunternehmerisches Denken und Handeln anderseits gefördert werden. Einer abgestimmten und verbindlichen unternehmensweiten Geschäftsprozessoptimierung obliegt es, diese Veränderungen zusammen mit den Beteiligten und Betroffenen zu entwickeln und umzusetzen. Dies schließt die Harmonisierung einer Vielzahl relevanter geschäftsprozessbezogener Einzelprojekte ein. INFORA vermittelt hierzu Expertenwissen, moderiert und begleitet fachlich den Veränderungsprozess.

ERP

Die aus diesen übergreifenden Entwicklungen entspringenden steigenden Anforderungen an einen wirtschaftlichen Ressourceneinsatz, eine dynamische Verwaltung verfügbarer Ressourcen sowie die transparente Dokumentation und Verrechnung eingesetzter Ressourcen im Rahmen eines standardisierten Kundenmanagements erfordern bei IT.NRW, die bestehende Architektur und den gegenwärtigen Einsatz von Werkzeugen zur Unterstützung von ressourcenbewirtschaftenden und unternehmenssteuernden Querschnittsprozessen zu evaluieren und einem Entscheidungsprozess zugängig zu machen. INFORA unterstützt IT.NRW beim Aufbau eines umfassenden Ressourcen-Managementsystems.

Strategiebildung

Ausgehend von gutachterlichen Empfehlungen und strategischen Vorgaben des Ministeriums für Inneres und Kommunales werden nicht nur neue Wege zur organisatorischen Restrukturierung beschritten, sondern auch mittel- und langfristige Weichenstellungen vorgenommen, die dauerhaft sichern, dass sich IT.NRW zum zentralen technisch, technologisch und wirtschaftlich leistungsfähigsten IT-und Statistik-Dienstleister der Landesverwaltung entwickeln kann.
Gemeinsam mit INFORA wurde eine Unternehmensstrategie entwickelt und diskutiert, die die wesentlichen Ziele des Landesbetriebs beschreibt, Orientierung auf dem Weg in die neue Organisationsstruktur bietet und damit bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von IT.NRW identitätsstiftend wirkt.
Ansprechpartner