Zusammenarbeit zwischen dem Niedersächsischen Justizministerium und der INFORA GmbH im Projekt der Migration der IT in der niedersächsischen Justiz unter Einführung von optimierten Prozessen nach ITIL®

22.06.2009 Das Niedersächsische Justizministerium führt im Zeitraum Oktober 2004 bis November 2008 das Projekt der Migration der IT in der niedersächsischen Justiz (Projektname: mit@justiz) durch.
Das Projekt hat den Auftrag, eine technische Migration, eine organisatorische Reform und die Einführung strukturierter Betriebsprozesse durchzuführen. Wesentliche Projektziele sind dabei…
  • Optimierung der Wirtschaftlichkeit durch
    • Standardisierung von Technik, Konfiguration und Prozessen
    • Abbau von Redundanzen in technischer und organistorischer Sicht
    • Hardwarekonsolidierung im Serverbereich
    • Proaktives IT-Management
  • Zukunftsfähigkeit durch modernste Technik
  • Optimierung der justizeigenen, effizienten IT-Organisation.

Um diese herausragenden Projektziele zu erreichen, hat das Niedersächsische Justizministerium zwei Partnerschaften geschlossen:

Die erste Partnerschaft wurde 2004 mit Microsoft vereinbart. Die zweite Kooperation wurde im Juni 2006 zwischen dem Niedersächsischen Justizministerium und der INFORA GmbH, Hamburg geschlossen. Zielsetzung dieser Partnerschaft ist, dass insbesondere die organisatorischen Herausforderungen vor dem Hintergrund der Einführung von optimierten Prozessen nach ITIL® erfolgreich umgesetzt werden. Diese organisatorischen Herausforderungen der gemeinsamen Partnerschaft sind im Einzelnen:
  • Einführung strukturierter IT Service-Management-Prozesse nach den Standards von ITIL®
  • Ein justizweiter Service-Desk für das zentrale Störungsmanagement
  • Ein justizweites technisches Betriebszentrum
    • für den Betrieb zentraler IT-Infrastruktur
    • zur Fernüberwachung und –administration
    • für reibungslose Hard- und Softwareeinführungen
  • Zukünftig grundsätzlich kein lokales IT-Personal mehr für die Anwenderbetreuung.
  • Vier zentralisierte Fachverfahrensgruppen zur Entwicklung und Pflege der justizspezifischen Fachverfahren und zur Sicherstellung des Second-Level und Third-Level-Supports der Fachverfahren
  • Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes während der Projektlaufzeit (Parallelbetrieb der alten und neuen Strukturen mit dem vorhandenen IT-Personal)
  • Einführung systematischer IT-Personalentwicklung zur dauerhaften Bereitstellung des benötigten qualifizierten IT-Personals.

Der zentrale Ansprechpartner auf Seiten der INFORA GmbH, Geschäftsstellenleiter Nord, Frank Zielke skizziert die Ziele aus seiner Sicht: „Die INFORA unterstützt seit nunmehr gut fünfzehn Jahren IuK-Projekte in deutschen Justizverwaltungen, dazu zählen auch die Großprojekte „Justiz 2003“ in Nordrhein-Westfalen, „bajTECH“ in Bayern, oder das gerade laufende Projekt des Grundbuch-Redesings. Darüber hinaus führt die INFORA seit 2001 Projekte im Umfeld des IT Service Management nach ITIL® durch und ist damit eines der ersten Unternehmen, die erfolgreich Projekte in diesem Umfeld implementiert. Wir freuen uns darüber, dass wir diese beiden strategischen Felder in diesem für die niedersächsische Justiz so bedeutsamen Projekt miteinander verbinden konnten, um somit mit dem Niedersächsischen Justizministerium zusammen ein erfolgreiches Prozessimplementierungsprojekt nach ITIL® durchführen zu können“.