Neuentwicklung eines bundeseinheitlichen Datenbankgrundbuches

12.03.2012 Im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens wurde unter der Federführung Bayerns die INFORA mit der Qualitätssicherung und dem Coaching im Projekt "Neuentwicklung eines bundeseinheitlichen Datenbankgrundbuches" beauftragt.
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland betreiben die Entwicklung eines Verfahrens zur Bearbeitung, Speicherung und Darstellung eines rechtsgültigen Grundbuches in vollständig strukturierter elektronischer Form. Das Verfahren soll in den 16 Bundesländern, in denen zum Zeitpunkt der Umsetzung zwei unterschiedliche Vorsysteme eingesetzt werden, diese mit Übernahme der darin geführten Daten ablösen. Bestandteil des Systems sind daher entsprechende Funktionen zur automatisierten Datenübernahme aus den Vorsystemen und wirkungsvollen Unterstützung der Migration in die Datenbankstruktur. Daneben muss das Verfahren eine Reihe von Schnittstellen, z. B. zum Online-Abrufverfahren, zur Kataster- und Vermessungsverwaltung etc., bedienen.

Zur Etablierung und Durchführung der externen Qualitätssicherung und des Pro-jektcoachings bei diesem Projektvorhaben hat sich die bayerische Justiz für die fachkundige Unterstützung der INFORA entschieden.

Dazu gehören insbesondere die Unterstützung bei der Erstellung des QS- und des Prüf-Plans sowie die Prozess- und Produktprüfung. Des Weiteren wird INFORA den Projektlenkungsausschuss, die justizseitige Projektleitung sowie die Projektmitarbeiter des Auftraggebers bei der Gestaltung der Projektorganisation, bei der Projektplanung und Projektdurchführung sowie beim Projektcontrolling in Form von Coaching beraten und die Justiz bei der Konzeptvalidierung unterstützen.