Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für das Niedersächsische Landesarchiv

25.10.2011 Das Niedersächsische Landesarchiv hat die INFORA mit der Erstellung einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung nach WiBe 4.1 beauftragt.
Nachdem die Weiterentwicklung der seit fast 30 Jahren durch das LSKN in der Entwicklung befindlichen Fachsoftware iznAIDA Anfang 2011 unterbrochen wurde, weil Unsicherheit über den wirtschaftlich günstigsten Weg zu der zukünftig angestrebten Lösung bestand, stellte sich die Frage nach dem weiteren Vorgehen.

Vor dem Hintergrund der bereits geleisteten Investitionen an das IZN, heute LSKN, wurden – nicht zuletzt unter dem Aspekt des Investitionsschutzes – folgende fünf Optionen einer näheren Betrachtung für würdig erachtet:

  • Weiterentwicklung oder ggf. Neuentwicklung von iznAIDA / AIDAonline beim LSKN
  • Übernahme und Weiterentwicklung von iznAIDA durch das NLA bei Bereitstellung der personellen oder sächlichen Ressourcen
  • Einsatz einer ausentwickelten, weniger defizitären Fachsoftware aus einem anderen Bundesland bzw. aus dem Bund
  • Beschaffung neuer Software auf dem freien Markt
  • unterschiedliche Varianten für einzelne Module

Die INFORA verfügt über vielfältige Erfahrungen in der Erstellung von IT-Strategien und IT-Konzepten sowie in der Erstellung von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen komplexer IT-Vorhaben der öffentlichen Verwaltung.
Speziell für die Erstellung komplexer Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen wurde das INFORA-WiBe-Vorgehensmodell entwickelt und mehrfach erfolgreich in der Praxis erprobt.

Am Ende der Betrachtung wird INFORA die wirtschaftlichste Lösung benennen und empfehlen. Bei der Bewertung der Wirtschaftlichkeit werden neben dem Kapitalwert als vornehmliches Entscheidungskriterium auch nicht monetäre Aspekte in der WiBe D (Dringlichkeit), Q (Qualitativ-strategische Bedeutung) und der WiBe E (Externe Effekte) einbezogen. Der INFORA-WiBe-Master, ein WiBe Tool auf Basis von Microsoft Excel, bietet zudem die Möglichkeit, noch weitere Entscheidungskriterien, wie die Entwicklung der Zahlungsströme, in die Bewertung einzubeziehen.
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